LOGOSpezials

WARNUNG: Rebreathertauchen ist anders. Eine Nutzung des Gerätes oder Teile davon, erfolgt auf eigene Gefahr, es wird keinerlei Haftung aus daraus entstehenden Schäden übernommen !

CCR Modul:

Der TR300 lässt sich natürlich auch im CCR (closed circuit rebreather) Modus betreiben.

Für den “manuell” gesteuerten (mCCR -KISS Style ©) wird eine neue Art der Gaseinspeisung benötigt.

Das mCCR Prinzip geht von dem Sauerstoffverbrauch des Tauchers aus. Dazu wird über einen konstanten Gasfluß Sauerstoff in den Kreislauf zugegeben. Dies sind in der Regel zwischen 0,8 und 1,2 l/min Sauerstoff. Dadurch wird der Sauerstoffverbrauch während des TG aufgefangen. In den Abstiegs- und Aufstiegsphasen muß Diluent (Verdünnungsgas) oder Sauerstoff zugegeben werden.

Beim TR300 wird das Diluent durch den Lungenautomatischen Bypass zugeführt. Der Sauerstoff wird mit der Hilfe eines überbrückbaren konstant Flow-gebers zugegeben.

Dazu wird der Adapter in den Ausatemschlauch eingeschleift, damit sich der Sauerstoff im Gerät durchmischen kann und so keine Sauerstoffpeaks entstehen können.

Mit diesem Umbau ist es dann möglich mit einer Sauerstoff- und einer Diluentflasche sehr lange Tauchgänge durchzuführen.

Die Kontrolle des ppO2 erfolgt dann durch den Taucher. Um einen ausfallsicheren Monitor zu haben werden 3 ! Sauerstoffanzeigen benötigt. Es obliegt dann dem Taucher durch die Zugabe von Sauerstoff oder Diluent den ppO2 auf einem konstanten Wert zu halten.

Das Tauchen im mCCR Modus ist komplexer wie im SCR Modus und sollte nur im Sporttauchbereich eingesetzt werden. Es ergeben sich dann die Möglichkeiten mit wenig Aufwand an Gaslogistik herrliche Tauchgänge entlang von Riffen durchzuführen.

Für technische Tauchgänge halte ich den mCCR Modus durch die erhöhte “workload” für zu gefährlich.


Der “überbrückbare konstant Flow” Geber, zusammen mit dem Adapterstück.